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22.04/13:30 |
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| DE0006305006 |
630500 |
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Presse: DEUTZ soll rentabler werden 17.06.2008
aktiencheck.de
Köln (aktiencheck.de AG) - Die DEUTZ AG (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) soll nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Helmut Leube deutlich produktiver werden.
"Wenn man die Prozesse mit denen in der Autoindustrie vergleicht, gibt es hier und da noch Einsparpotenzial", erklärte der Vorstandschef in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland". In diesem Zusammenhang will der im MDAX notierte Motorenhersteller in den kommenden Jahren nach dem Vorbild des japanischen Automobilherstellers Toyota Motor Corp. (ISIN JP3633400001 / WKN 853510) Materialaufwand und Vorratshaltung reduzieren sowie die Abläufe optimieren. Dadurch sollen in den kommenden drei Jahren Produktivitätssteigerungen in der Motorenfertigung von 5 bis 10 Prozent ermöglicht werden.
Des Weiteren soll die Produktion im Ausland verstärkt werden, wobei man derzeit den Aufbau von Standorten in Indien und Nordamerika prüfe. Eine Entscheidung werde noch in diesem Jahr fallen. Das Unternehmen werde aber nicht beide Projekte gleichzeitig in Angriff nehmen, so der Manager. "Unsere größte Herausforderung ist es aber zunächst, die Motorenproduktion in China hochlaufen zu lassen", sagte Leube. In China unterhält das Unternehmen ein 50-zu-50-Joint-Venture mit dem einheimischen FAW-Konzern. Dort soll DEUTZ mittelfristig 100.000 bis 150.000 Motoren im Jahr produzieren - 500.000 Stück soll der gesamte Konzern in drei bis fünf Jahren jährlich absetzen. Im Jahr 2008 wird allerdings in China noch mit Verlusten in einstelliger Millionenhöhe gerechnet. Eine der beiden Fabriken sei noch nicht ausgelastet. Zudem müsse DEUTZ immer noch viele Teile von Deutschland nach China transportieren, da es noch nicht genug Zulieferer vor Ort gebe. Ziel sei es jedoch, in China im kommenden Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen.
Die Aktie von DEUTZ gewinnt derzeit 0,.45 Prozent auf 6,73 Euro. (17.06.2008/ac/n/d)
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